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Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kleiner Kater grüßt....

 


Dies ist ein Grußwort von Katerchen Wladimir an alle süßen (kleinen) Mädchen und Jungen da draußen, die ihre Hände schon in seinem flauschigen Fell versenken durften.

Bei Kindern kommt sein souveräner Katercharakter nämlich erst voll zum Tragen. Wenn sie hereingestürmt kommen und sich mit dem Jubelschrei: „Eine Katze!“ auf ihn stürzen, bleibt er ruhig auf dem Sofa liegen und erwartet die Streicheleinheiten mit großer Gelassenheit. Aufmerksam beobachtet er die Kinder dabei, wie sie sein seidenweiches Fell kraulen, streicheln, liebkosen und sogar ein Kuss ist drin!
Währenddessen hat Coco, die beim ersten Anblick von Gästen hinter dem Sofa verschwunden ist, schon längst das Weite gesucht. Wladimir bleibt liegen. Und geht erst, wenn fremde Erwachsene meinen sie könnten mitstreicheln. Nichts da! Nur für Kinder!

Ein ganz besonderer Gruß geht an Milena und Arne, meiner Nichte und meinem Neffen. Milena und Wladimir haben bei ihrem Besuch hier stundenlang im Garten miteinander gespielt. Milena hat dabei mit einer Spielangel eine (ehemals ;)) weiße Plüschmaus (siehe Foto)  hinter sich hergezogen und Wladimir immer hinterher. Stundenlang. Und wenn Wladimir mal pischern wollte, hat Milena diskret Abstand gehalten und etwas zu Seite geguckt! Und Arne hat es sogar geschafft mit der scheuen Coco zu spielen und hatte ein ganz besonderes Schmusestündchen mit Wladimir, bei dem dieser ihm räckelnd den Bauch hinstreckte!

Aber ein ganz, ganz besonderer Gruß gilt der kleinen Romina, die mitgeholfen hat aus unseren beiden Katzen so verschmuste, freundliche und zutrauliche Tiere zu machen. Denn was uns - ihr vertrautes Personal - angeht ist Coco die größte Schmusebacke auf der Welt. Und das verdanken die beiden ihrer hervorragenden Sozialisation und damit auch Romina!

Freitag, 3. Dezember 2010

Katersuchbild



Wladimir hat sich diesen Platz nach reiflicher Überlegung ausgesucht. Vielleicht geht es ihm auf den Geist, dass er zur Zeit da draußen ständig ohne Tarnung unterwegs sein muss: Es liegt nämlich Schnee. *ggg*

Montag, 29. November 2010

Bin ich dick?

Als Wladimir und Coco Mitte August zu uns kamen wog Wladimir 2kg und Coco 1,5kg. Beim letzten Wiegen Anfang November hatten beide ihr Gewicht verdoppelt: Wladimir wog 4 und Coco 3 Kilo.

Während Coco noch immer das trippelnde, zarte Prinzesschen ist, das auf langen Beinen grazil, anmutig und leichtfüßig durch die Welt hopst - ist aus Wladimir ein prächtiger schwarzer Kater mit Katerkopf  ("Schatz irgendwie hat Wladimir am Kopf so Einlagerungen"), puschligem Fell und pantherhaft kraftvollem O-Bein-Gang geworden. Und er steht leider unter dem Verdacht dick zu sein.



Wann ist eine Katze dick?

Royal Canin hat dazu eine sehr anschauliche, interaktive Darstellung ins Netz gestellt: Royal Canin Gewichts-Check

Demnach wäre Wladimir absolut normalgewichtig: Man kann sein Rippen und seine Wirbel wunderbar fühlen, wenn man sich erstmal durch seinen Winter-Puschel-Pelz durchgewühlt hat. Oder wie es ein Tierarzt eines anderen Katzenbesitzers mal ausdrückte:"Unter dem Fell hat er eine tipp-topp-Bikinifigur." Wäre da nicht...

...die Silhouette. Er hat nämlich keine Taille, sondern sein gesamter Rumpf ist vollkommen kastenförmig und er wirkt gedrungen, als ob die Beine etwas zu kurz geraten sind. Und wenn man von oben draufguckt wölbt sich der Bauch an beiden Seiten etwas nach außen, besonders nach dem Essen. Es sieht genauso aus wie bei Royal Canin in der Rubrik "Übergewicht 1". Vielleicht ist es aber auch nur das Fell, das sich so nach außen spreizt? Und der Bauch wölbt sich nur ein klitzekleines bisschen. Das tut er ja auch bei den hübschen Bikindamen, wenn es mal sehr lecker war.

Ich schwöre, wenn ich ihn am Bauch anfasse ist alles ganz fest und knackig. Er aber auch Coco haben nur zwischen den Hinterbeinen zwei kleine wirklich süße Fettröllchen, die sie sich zu Beginn des Herbstes angefressen haben. Und die wie eine Lebensversicherung sind, denn der nächste Durchfall kommt bestimmt irgendwann.

Das schöne ist, dass diese Frage "Bin ich dick?" den Kater selbst nun überhaupt nicht interessiert. Er ist immer hungrig. Und hat wahrscheinlich vor ein 7 kg-Kater zu werden. Der Rumpf wächst einfach schonmal ein bisschen vor. Und im Frühjahr wachsen dann die Beine nach. Hoffe ich.

Donnerstag, 18. November 2010

Maus rein. Maus raus.

Gestern war es soweit. Pünktlich zur Schlafenszeit um 0.30 Uhr kam Wladimir mit einer Maus Nachhause. Oder dem, was von ihr übrig war:

Da war zuerst der kleine Kopf, die Augen geschlossen, ein sehr friedlicher Gesichtsausdruck. Dann kam das Rückgrat oder das was man dafür halten konnte. Eigentlich war es zu beweglich für ein Rückgrat. Daran hingen noch ein paar Innereien und vor allem der Darm, der endlos lange Darm einer kleinen Maus und auch noch ein paar Pfötchen (2 oder 3), die das Massaker unbeschadet überstanden hatte. Und dann natürlich noch der Schwanz.

Der Kater begann hingebungsvoll mit den Mausresten zu spielen und zu tanzen untermalt von einem wohligen Knurren in mittlerer Tonlage, das fast ein Gurren war.

Wir haben natürlich ganz auf verständige Rudelangehörige gemacht. Man weiß ja, was man zu tun hat als Mensch: Man lobt und freut sich und verfolgt jeden seiner Spielzüge und Würfe mit Spannung und Bewunderung. Man nimmt seufzend die kleinen Blutschmierereien zur Kenntnis, die sich nach und nach über den Boden ausbreiten. Man versucht höchstens mal ganz vorsichtig und wie nebenbei den heraushängenden Darm zu erwischen und abzureißen, damit die Blut- und Kot-Schmierereien nicht so... raumgreifend werden.

MEIN TIPP: Nicht zu tief über den Kater und seine Maus beugen, um neugierig auch die letzten Details des Kadavers zu betrachten. Es kann nämlich passieren, dass der Kater die Mausreste genau in diesem Augenblick spielerisch hochschmeißt - dem neugierigen Menschen ins Gesicht, der zum Glück über ein gutes Reaktionsvermögen verfügt und außerdem eine Brille trägt.

Zuguterletzt ist man froh, wenn das Spiel vorbei ist. Und erstaunt, wenn der Kater anfängt die Mausreste zu verspeisen. Inklusive Schwanz! Noch erstaunter, wenn er davonpest, raus in die Nacht, als hätte er einen Spezialauftrag. Noch erstaunter, wenn er knapp fünf Minuten später mit einer eiskalten, toten, völlig unversehrten Spitzmaus zurückkehrt. Wo hat er die bloß her? Gibt's da draußen ein Lager?

Dann war der Kater erstaunt, denn plötzlich begann er zu würgen. In einem ersten Schwung kam die komplette Mausmahlzeit. In einem zweiten Schwung sein halbverdautes Abendessen.
Was für eine Nacht! Maus rein. Maus raus.

Heute morgen war er irgendwie geknickt und besonders liebesbedürftig....der kleine Große....

Sonntag, 24. Oktober 2010

Namen

Seit 10 Wochen wohnen sie jetzt bei uns. Seit letztem Donnerstag sind sie genau 6 Monate alt. Und das sind die Namen, die sie in ihrer Zeit hier bei uns bisher erlangt haben.

Zusammen heißen sie:
Die Kotschinskis
Mäuse
Hasen
Dachhasen
Die süßen Kleinen
Süßlinge
Freunde
Wladimir heißt außerdem noch:
Der  Kotschinski
kleiner, schwarzer Kater
(alter) Gauner
Zorro
Süßling
Puschelkater
Schwarzer Riese NEU
 Cocos Zweitnamen sind:
Die Kotschinskaja
Cocolina
Schnurzelchen (einmaliger Ausrutscher beim Tierarzt, als sie aus der Box geflüchtet war!)
gestreifter Fratz
Ballerina
Würmchen
Süßling
Kleinling

to be continued

Sonntag, 22. August 2010

Wladimir (15 Wochen)



Das ist Wladimir an seinem allerersten Morgen hier.


Donnerstag, 24. Juni 2010

STOP + + + Latest News + + + STOP

Es ist Sommer. Und bis auf die Weltmeisterschaft und das nervenaufreibende Auf und Ab der deutschen Mannschaft passiert gerade nicht sehr viel. Und so fänden auch die neuesten Entwicklungen im Katzenkinder-Garten in aller Stille statt - wäre da nicht dieser Blog und die Notwendigkeit des Schreibens.
WLADIMIR GEHT DIE WÄNDE HOCH!
Tatsächlich: Wladimir wurde von der Katzenoberaufsicht G. dabei gesehen wie er auf einer Höhe von circa 2 Metern an der Ziegelstein-Klinkerfassade hing: Originalton G.: "Ich habe meinen Augen nicht getraut. Er klebte da wie Spiderman!"
Waren da Drogen im Spiel? Entweder bei der Katzenoberaufsicht G. und beim Katzenjungen Wladimir? - Jedenfalls schuldet mir G. ein Beweisfoto. Hat sie mir fest versprochen!
WLADIMIR  FRIßT ALLES!
Wladimir, der ja schon pünktlich zur Einschulung begonnen hatte auf menschlichen Fingern herum zu kauen, hat anscheinend endgültige die Vorzüge fester Nahrung entdeckt. Möglicherweise blieb auch die Bratwurstlektion nicht ohne Folgen, denn jetzt wird er regelmäßig dabei beobachtet wie er die Freßnäpfe der Erwachsenen (Katzen) frequentiert: Trockenfutter, verdünnte Milch, Pasta... Wladimir frißt ALLES! - Yummie! Wir wünschen guten Appettit!
NEUER KITTENSITTER EINGESTELLT!
Die unternehmungslustige Abenteuerlady Coco hat ein neues Terrain erobert: Das Rasenstück rechts hinten bei den Himbeeren und - sie hat sich einen Beschützer angelacht: Den unheimlichen Onkel, genannt Noname. Er liegt lässig herum, während Coco gewohnt eifrig das Gelände erkundet und sogar ab und zu im Vorbeigehen mit einer seiner Tatzen spielen darf. Die Katzenoberaufsicht G. meint, dass Mutter Lisa den Onkel (ihren Bruder) zum Kittensitting abgestellt hat, um selbst wieder ihr Jagdbuisness zu betreiben (working mum!). Aber G. berichtet auch, dass Noname noch immer mit Fauchen auf seinen Neffen Wladimir reagiert. Sehr vertrauenwürdig klingt das nicht, finde ich.
TROUBLE MIT DER KATZENKLAPPE - ZWEI WOLLEN DURCH DIE WAND!
Mir und Dem Mann wurden gestern die Realitäten einer klima- und umweltschonenden Bauweise vor Augen geführt - und da hieß es dann erstmal: AUS für die Katzenklappe!
Denn die neue Heimstatt der Kätzlein ist erst vor 3 Jahren erbaut worden und hat wärmedämmende Wände von 36 cm Durchmesser. 36 cm!!! Plus Putz! Nach gründlicher Einarbeitung in die Katzenklappenmaterie wurde uns klar, dass
a) die Ausgaben für mehrere 5cm-Tunnel-Steck-Verlängerungen den Preis der Chip-Katzenklappe glatt verdoppeln würden und
b) die Katzen gezwungen wären über die Strecke von 36cm in einem16x17cm-Schacht quasi zu robben! Das geht natürlich nicht!

Was folgten waren aufgeregte Debatten über verschiedene höchst komplizierte Bohrmöglichkeiten mit verschiedenen Tunneldurchmessern, an deren Ende ich mir erlaubte offene Zweifel am handwerklichen Geschick und Vorstellungsvermögen des Mannes zu äußern. ER:"Wer hat denn hier schon mit seinen eigenen Händen ein Haus gebaut." ICH: "Scheinbar hat das nichts genutzt."

Die Terassentür kommt auch nicht in Frage, da dann komplette Scheiben ausgetauscht und versiegelt werden müssten. Und die Haustür hat natürlich mittig eine schmale Glasscheibe eingelassen, so dass für die Katzenklappe links oder rechts von ihr nicht die erfolderlichen 21 cm Lochgröße zur Verfügung stehen, sondern nur knapp 20cm! EIN Centimeter fehlt also! 1cm!

Jetzt wollen wir erstmal checken lassen, ob man vielleicht die Scheibe aus der Haustür entfernen kann. Oder verkleinern kann. Oder das Loch irgendwie laubsägearbeiten-mäßig rausschneiden kann. So dass der Spaß nicht gleich so teuer wird wie ein Pauschalurlaub in die Dominikanische Republik, den wir jetzt gut gebrauchen könnten!

Freitag, 18. Juni 2010

1.Lektion: Bratwurst

In der Zwischenzeit haben sich die Ereignisse quasi überschlagen. Und damit meine ich nicht den Beginn der Fußball-WM, sondern den Umzug und die "Einschulung" der Katzenkinder.

Interessanterweise haben Wladimir und Coco an diesem Tag beide einen Entwicklungsschritt gemacht, der allerdings völlig verschieden aussah.

Wladimir hatte beschlossen, dass die menschliche Hand eventuell nicht böse ist und durch Fauchen vertrieben werden muss, sondern möglicherweise für ganz andere Dinge in Betracht kommt. Fürs Essen zum Beispiel. Er hat den Finger von Katzen-Mama G. mit seiner kleinern Tatze festgehalten und begonnen daran zu lecken und darauf herumzukauen. An diesem Tag meldete G. mit einem gewissen Stolz ;) in einer mail:
"Ich glaube, er hat sich mit mir angefreundet. *ggg*"
Coco hingegen wurde plötzlich klar, dass sie mehr vom Leben will als in ihrem geschütztes Nest rumzuhocken und hat auf eigene Faust den Katzenschuppen durch die Katzenklappe verlassen. Und damit der Katzen-Mami-Oberaufsicht G. einen gehörigen Schrecken eingejagt. Coco wurde dann ziemlich schnell hinter dem Katzenschuppen am Zaun zum Nachbargrundstück aufgegriffen und erstmal wieder ins Nest zurückgebracht.

Aber Lisa hat dann noch am gleichen Tag die beiden offiziell zum ersten Mal ausgeführt, zuerst das eine, dann das andere durch die Katzenklappe nach draußen gelockt und über das hohe Gras zur Terrasse zu den Futternäpfen! Später als sie dort eine Bratwurst serviert bekam, hat sie Wladimir herbeigerufen und daran lecken lassen! Aber nur lecken! Gefressen hat sie die Bratwurst ganz alleine.

Jetzt muss man wissen: Der Mann hier, der dem kleinen Wladimir seinen Namen gegeben hat, ist gebürtiger Thüringer! Und dem Thüringer ist die Bratwurst heilig! Und so hat Der Mann sich furchtbar gefreut, dass das erste feste Nahrungsmittel mit dem das Katerchen in Kontakt kam, eine Bratwurst war. Wenn das kein Auftakt für eine wunderbare Männerfreundschaft ist?!

Jedenfalls war das alles so eine Art Einschulung inklusive Umzug ins Internat. Denn die Katzenkinder wohnen und spielen jetzt bis auf Weiteres hinter einer Marmorplatte, die an dem Katzenschuppen lehnt. Und von dort aus unternehmen sie ihre spannenden Schulausflüge....

Freitag, 4. Juni 2010

Alien


















Das ist...

...ein allerallererster Blick
...entschieden zuviel Licht
...die Mühsal des Lebens
...die Kümmernis des Lebens
...ein frisch gelandeter Botschafter vom Katzenplaneten
...ein ganz normaler Alien

 ...ein Foto von Wladimir vom 19.5.2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Coco träumt, Wladimir faucht

Die Kätzchen haben ihre Augen geöffnet. Sie sind babyaugenblau!

Wenn man Coco hochnimmt, schaut sie einen nur ganz ruhig und verträumt an. "Träumerle" sagt die Katzen-Mama G.

Wenn man Wladimir hochnehmen will, faucht er entschlossen die Hand an, die sich ihm nähert! Hm... das klingt tatsächlich nach einem Wehrhaften oder?

Die Mama!


Sie heißt Lisa, ist erstgebärend und eine vorbildlich fürsorgliche Mutter. Sie soll sanft und freundlich mit Menschen und ihren Kindern sein.

     

Irgendwas ist mit ihrem Schwanz passiert. Ich muss mal nachfragen.

 

Antwort: Lisa hatte sich den Schwanz als kleine Katze eingeklemmt. Zuerst blieb der Haarwuchs aus. Und mittlerweile ist das letzte Schwanzstück einfach abgefallen!

Dienstag, 18. Mai 2010

Wladimir!

ER wollte einen Wladimir. Ganz schnell war das klar. Er sagt, es gibt keinen Grund dafür. Vielleicht liegt es daran, dass er Russisch gelernt hat, spekuliere ich. Oder daran, dass er selbst Autor ist und "Warten auf Godot" gelesen hat und dass der eine, der dort wartet, eben Wladimir heißt, so spekuliert er. Aber Lenin auch, nämlich Wladimir Iljitsch Uljanow: Kopf der Oktoberrevolution 1917 in Russland genannt Lenin. Vielleicht ist das jetzt so eine Remineszens an vergangene Zeiten, denke ich. Ein Stück deutsch-russische Völkerfreundschaft, die in unserem Haus und Garten überleben soll, genauso wie das DDR-Blechschild, das an unserem Fenster lehnt. Oder eine noch heimlichere Anerkennung für den heutigen König Russlands, den doppelten Wladimir: Wladimir Wladimirowitsch Putin! Und dann gibt es noch Wladimir Klitschko und den ollen Wladimir Kaminer, der mich immer zum Lachen bringt, mit seinem verrückten unglaublichen deutsch-russischen Geschichten.

Der Mann sagt - nicht ohne einen gewissen Stolz - dass Wladimir "Der Wehrhafte" heißt. Das Katerchen soll sich also behaupten. Im Leben im Allgemeinen und in unserem Garten im Besonderen, in dem es - wie schon gesagt - von Katzen nur so wimmelt, die hier alle fremd scheißen. Ich hoffe zudem, dass der Katzenjunge auch seine Schwester zu verteidigen weiß. Der Mann sagt, dass er nicht glaubt, dass das bei Katzen so läuft. Frage: Bilden Katzen Gangs? Also: Kämpfen sie gemeinsam? Schließen sie sich zusammen und verteidigen ihr Revier gemeinsam gegen Eindringlinge? Dann hätten die beiden hier jedenfalls eine echte Chance.

In der Zwischenzeit habe ich nachgeschaut. Und erfahren, dass Wladimir "Der Friedensherrscher" heißt. Das hört sich noch vielversprechender an. Und auch ein bisschen gruselig. Denn immerhin gab es bei den geschichtsbekannten Friedensherrschern auch immer eine Menge Leute, die mehr unter der Knute der Herrschaft standen als dass sie etwas vom Frieden abbekommen hätten.

Wir wissen nicht, was daraus wird. Wir geben einem kleinen 5 Tage alten Fellbündel nur einen Namen: Du sollst Wladimir heißen! - Und er weint nach seiner Mutter, der Kleine.




Und nochmal Wladimir. Ein Ganzkörperfoto. Er passt gerade mal auf eine Handfläche. Bemerkenswert finde ich auch, dass er mit seiner linken Pfote den Finger zum umklammern scheint. Er darf sofort wieder zurück ins Nest zu seiner Schwester und seiner Mama....